Geschichtliches & Wissen

Beiträge zur Rubrik Geschichtliches & Wissen

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"Im Rückspiegel" - von der 1. Jännerausgabe aus!
Neuer Weihbischof Alois Schwarz, Kooperation St.Bonifatiusbote, vier Domjubiläen, Priesterjubilare 1997, Canisiusheim

Am 5. Jänner 1997 gaben wir die Ernennung des Wiener Pastoralamtsleiters Alois Schwarz zum neuen Weihbischof für die Erzdiözese Wien bekannt. Schwarz, der bereits die „Wallfahrt der Vielfalt“ im September 1996 vorbereitet hatte und nun intensiv den „Dialog für Österreich“ mitgestaltete, sei wiederholt für maßvolle Reformen in der katholischen Kirche eingetreten, etwa die stärkere Einbeziehung der Eltern in die Sakramentenvorbereitung. - Weiters brachten wir traditionell in der ersten...

  • 08.01.22
Blick vom Norden auf den Sitz der NÖ Landesregierung im Regierungsviertel an der Traisen in St. Pölten. | Foto: Ralf Roletschek / roletschek.atl
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Trennung von Wien 1922
Niederösterreich feiert den 100. Geburtstag

Mit 1. Jänner 1922 trat die Trennung Niederösterreichs und Wiens in Kraft, die am 29. Dezember 1921 beschlossen worden war. Die Gründe dafür waren vielfältig und der „Trennungsschmerz“ begleitete beide Bundesländer lange. Die Trennung hatte sich schon lange vor 1922 abgezeichnet und war eng verbunden mit den historischen Ereignissen dieser Zeit. Wien war bis 1918 Haupt- und Residenzstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie sowie Hauptstadt des Kronlandes Niederösterreich. Schon seit Mitte...

  • 05.01.22
1953 empfängt Kardinal Theodor Innitzer die Sternsinger umringt  von hunderten Wienerinnen und Wienern vor dem Stephansdom.
Im Vordergrund als Herold der vierjährige Klaus Pollheimer, der seine Brüder erstmals begleitet. | Foto: Archiv Pollheimer
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Die ersten Wiener Sternsinger 1947
Die Großväter der Sternsingeraktion

Im Jänner 1947 – also vor genau 75 Jahren – haben die Brüder Winfried und Franz Pollheimer auf Anregung ihrer Eltern den alten Brauch des Sternsingens hier wieder aufleben lassen. Zusammen mit Bernhard Hinterwirth zogen sie erst durch die Josefstadt, später durch Wien und sammelten dabei Spenden für einen guten Zweck. Die Ursprünge des Sternsingens reichen weit bis ins 16. Jahrhundert zurück und entstanden vermutlich aus der Fortführung der traditionellen Krippenspiele, bei denen die...

  • 02.01.22
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"Im Rückspiegel" - von Weihnachten aus!
P. Sporschill SJ in Bukarest, Start der Kroatienhilfe, Hilfe für Einsame

In der Weihnachtsausgabe 1991 berichteten wir erstmals vom neuen Sozialprojekt des Jesuitenpaters Georg Sporschill. Der Initiator des Caritas-Hauses füe strafentlassene Jugendliche in der Blindengasse in Wien hat nun die Leitung der Straßenkinderbetreuung in Bukarest übernommen. Denn nach dem Ende der Ceaușescu-Diktatur tauchten plötzlich bettende Straßenkinder auf - manche von ihnen aus den berüchtigten Kinderheimen geflohen, andere von ihren Eltern auf Grund der Armut im Stich gelassen. Wie...

  • 26.12.21
Der berühmte „Alte Bauern- oder Mandlkalender“ und der Wandkalender zum Kirchenjahr werden seit vielen Jahren von Heinz Selmeister mit größter Fachkenntnis und Liebe zum Detail bei Leykam herausgegeben. Gertraud Schaller-
Pressler, Referentin für Kultur, und Sonntagsblatt-Fotograf Gerd Neuhold statteten dem versierten Kalendermacher zur Jahreswende einen Besuch in seiner Werkstatt ab | Foto: Neuhold
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Der Mandlkalender
Er war in jeder Hütte

In der steirischen Druckerei Leykam wird der beliebte Alte Bauernkalender hergestellt. Ein Blick in seine Geschichte und Bedeutung. Es passt gut, ich sitze gerade über den Manuskripten für den Mandlkalender 2023“, erklärt Heinz Selmeister erfreut auf meine telefonische Anfrage hin, ob es möglich wäre, ihm bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Seit 20 Jahren betreut er bei Leykam Alpina in Werndorf den berühmten „Alten Bauernkalender“, der aufgrund seiner Heiligenabbildungen („Mandln“)...

  • 21.12.21
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"Im Rückspiegel" - vom 4. Adventsonntag aus!
Ehrungen für Weihbischof Jakob Weinbacher, Ernst Degasperi und Friedensbitten

Dr. Jakob WEINBACHER (1901 - 1985) war eine überaus geschätzte Persönlichkeit der Erzdiözese Wien. Nach der Priesterweihe 1924 war er zunächst erzbischöflicher Sekretär von Theodor Kardinal INNITZER und begleitete diesen durch die Wirren des 2. Weltkriegs bis er verhaftet; 1940 zuerst im Konzentrationslager Dachau interniert wurde und anschließend „Gauverweis“ erhielt. 1945 wurde er Domkapitular in St. Stephan, leitete von 1947 bis 1952 die Caritas Österreich und war 1950 bis 1952 Generalvikar...

  • 16.12.21
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"Im Rückspiegel" - vom 3. Adventsonntag aus!
Friedensmission in Nordirland, Kritik am neuen Asylgesetz, die Gemeindeberatung stellt sich vor

Am 12. Dezember 1971 berichteten wir davon, dass die 61-jährige Ordensfrau Mutter Teresa von Kalkutta kurze Zeit nach Belfast ins nordirische Ghetto von Ballymurphy übersiedelte, um Nächstenliebe und Frieden zu stiften. Wenige Monate zuvor war es im Zuge des Nordirlandkonfliktes zum "Ballymurphy-Massaker" gekommen, bei dem britische Fallschirmjäger in Belfast in der Zeit vom 9. bis 11. August zehn unbewaffnete Zivilisten, darunter einen Priester erschossen. Ein weiterer Zivilist erlitt nach...

  • 11.12.21

RG/ORG St. Ursula
Sieg und 3. Platz bei Jugend-Kurzfilmwettbewerb

Am Jugendkurzfilmwettbewerb 2021 nahmen kürzlich mehrere Schülergruppen aus der 6. und den beiden 7. Klassen des Gymnasiums St. Ursula in Klagenfurt teil. Mit Erfolg! Der erste und dritte Platz konnte dabei erreicht werden. Der Bewerb erfolgte im Rahmen des Geschichteunterrichts sowie des Wahlpflichtfachs Geschichte. Das Thema „Kärnten – Miteinander in lebendiger Vielfalt“ wurde auf sehr unterschiedliche Weise behandelt. Der Auftrag lautete: „Wie seht ihr Kärnten heute und wie können wir...

  • 10.12.21
Schifferlsetzen: Entstanden ist dieser Heischebrauch in den Holzfäller­familien. Der heilige Nikolaus ist Schutzpatron der Seefahrer, aber auch der Flößer. Für die Kinder der Holzknechte war das Schifferl­setzen eine Möglichkeit, zu ein paar Süßig­keiten zu kommen. | Foto: Monika Fischer
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Adventbräuche im Mariazellerland
Vom Schifferlsetzen und Christbaum-Upcycling

In Mariazell bauen die Kinder dem Nikolo ein Schiff – und das mitten in den Bergen. Woher dieser Brauch kommt, finden wir im Mariazeller Heimathaus heraus. Hier entdecken wir außerdem ein frühes Christbaum-Upcycling, gehen alten Redewendungen auf den Grund und erfahren, warum ausgerechnet in dieser entlegenen Gegend der bedeutendste Wallfahrtsort Österreichs entstanden ist. Wir sind bis heute eine recht entlegene Gegend – in jede Richtung ein Berg. Da fragt man sich: Warum steht die wichtigste...

  • 08.12.21
Gerhard Winkler

Pfarrgebiet Gmünd-St. Stephan
Glockenturm rekonstruiert

Gerhard Winkler baute den Haider (Pfarrgebiet von Gmünd-St. Steph­an) Glockenturm im Maßstab von 1:10 originalgetreu nach – nach 70 Jahren im Miniaturformat. 1951 war der Turm wegen Baufälligkeit abgetragen und am gleichen Standort die mit Granitsteinen gemauerte Kapelle errichtet worden. Winkler, Autor des kürzlich erschienenen Buches „Haid bei Gmünd im Waldviertel“, hat in mühevoller Kleinarbeit in hunderten Stunden ein originalgetreues Modell dieses zweiten von 1927 bis 1951 gestandenen...

  • 07.12.21
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"Im Rückspiegel" - vom 2. Adventsonntag aus!
Kardinal Ratzinger geht nach Rom, neues Strukturkonzept der Erzdiözese Wien

Am 6. Dezember 1981 brachten wir als „letzte Meldung“ die Berufung des 54-jährigen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Josef Ratzinger, zum neuen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, nachdem der Papst den Rücktritt des aus Kroatien stammenden Kardinals Franjo Seper angenommen hatte. Weiters waren die verschiedenen Kirchenbeitragsmodelle unter dem Titel „Kirche ohne Kirchenbeitrag?“ ein Thema, dem Platz eingeräumt wurde. - Und wir präsentierten zum 750. Todestag der...

  • 05.12.21
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"Im Rückspiegel" - vom 1. Adventsonntag aus!
Fidel Castro beim Papst, 35 Jahre Jugendwerk, Tag der Hauskirche, PGR-Wahl(en)

Am 1. Dezember 1996 berichteten wir vom historischen Treffen von Papst JOHANNES PAUL II. mit dem kubanischen Staatspräsidenten FIDEL CASTRO. In einem Interview erklärte der Revolutionsführer, in dessen Land mit 11 Mio. Einwohnern rund vier Millionen Katholiken leben (begleitet von lediglich 12 Bischöfen und 234 Priestern), er wolle künftig mit der Kirche auf Kube zusammenarbeiten und ein "Klima des Vertrauens" schaffen. Und er freue sich auch schon auf die geplante Kubareise des Papstes in...

  • 26.11.21
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"Im Rückspiegel" - vom 21. November 2021 aus!
100. Geburtstag Papst Johannes XXIII. - 25 Jahre Zentrum des Apostolats

Am 22. November 1981 erinnerten wir unter dem Titel „Übergangspapst mit Mut und Weitsicht“ an Papst Johannes XXIII. anlässlich seines 100. Geburtstages am 25. 11. In den viereinhalb Jahren seines kurzen Pontifikats hat er nicht nur durch die Einberufung des II. Vatikanischen Konzils in der Kirche tiefe Spuren hinterlassen. Seine Initiativen zeugten von Mut und Weitsicht, die kaum jemand von ihm erwartet hätte.      Schon vor 40 Jahren war die Einführung des damals neuen Lieder- und Gebetsbuches...

  • 18.11.21
Johannes Paul II.  war der erste Papst, der seine Memoiren schrieb. Die sehr persönlichen Schilderungen über seinen Weg wurden zum Bestseller. Im Bild: Papst Johannes Paul II. in Österreich, 1998. | Foto: Rupprecht / kathbild.at

Johannes Paul II
Wechselvoller Weg

Die Memoiren eines Papstes. Vor 25 Jahren schrieb Johannes Paul II. sehr persönlich über sein Leben. Unter dem Titel „Geschenk und Geheimnis“ veröffentlichte vor 25 Jahren erstmals ein Papst seine Memoiren. Für Johannes Paul II. (1978–2005) war das am 15. November 1996 erschienene Buch nicht das erste private Opus. Bereits zwei Jahre zuvor hatte der „Medienpapst“ aus Polen in einem Interview-Buch aktuelle Fragen über Kirche, Zeitgeist und neue Herausforderungen beantwortet. Zu seinem Goldenen...

  • 17.11.21
Die im romanischen Stil von 1114 bis 1136 erbaute Stiftskirche Klosterneuburg ist ein Zeugnis der durchaus eigenwilligen Kirchenpolitik von Markgraf Leopold III., der 1485 heiligge­sprochen wurde.
 | Foto: Ilhan Balta - stock.adobe.com

Heiliger Leopold III.
Politiker mit kirchlichem Eigensinn

Leopold III. (1096 - 1135) war in vielen Dingen ein Kind seiner Zeit. Er förderte Kirche und Klöster, suchte sie aber auch in seinen Dienst zu stellen. Seine von Kriegen weitgehend freie Regierungszeit ist ein Meilenstein im Werden Österreichs. Als die Babenberger im Jahr 976 in die wieder­errichtete „Marchia orientalis“, die „Ostmark“, kamen, war diese noch ein sehr überschaubares Gebiet. Die Babenberger, die selbst diese Bezeichnung übrigens nie verwendeten, waren eng mit dem bairischen...

  • 15.11.21
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"Im Rückspiegel" - vom 14. November 2021 aus!
Männerwallfahrt, Bischofssynode 1971, 50 Jahre Burgenland

Am 15. November 1981 berichteten wir von der Männerwallfahrt nach Klosterneuburg, bei der trotz Regen, Schnee und eisigen Windböen 9.000 Männer der Predigt von Weihbischof KRÄTZL folgten. Am 13. November 1921 berichtet das Kirchenblatt, dass am Festtag des hl. Stanislaus Kostka in der Kapelle im Haus Kurrentgasse 2 (Kirche am Hof) Messe gefeiert wird – und zwar in jenem Zimmer, in dem ihm ein Engel dim Beisein der heiligen Barbara die heilige Kommunion reichte und wo Maria das Jesuskind in...

  • 13.11.21
Benediktinertum und EU. Hans-Gert Pöttering (linkes Bild) nahm für die europäische Politik auch an den benediktinischen Wurzeln Maß. – Abt Wolfgang Hagl, Metten (rechts), stellte Kurienkardinal Augustyn Mayer vor. Auch dem Londoner Kardinal Basil Hume, dem Augsburger Bischof Viktor Josef Dammertz oder dem ungarischen Kardinal Kolos Vaszary u. v. a. wurden Beiträge gewidmet.  | Foto: Archiv/Erzabtei St. Peter

Tagung
Benediktiner als Bischöfe

Lebensbilder und Profile von monastisch geprägten Hirten vom Mittelalter bis heute. Prägenden Persönlichkeiten von Benediktinern, die als Bischöfe die Kirche vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart mitformten, war vom 27. bis 29. Oktober in der Salzburger Erzabtei St. Peter ein internationales und interdisziplinäres Symposium gewidmet. Der Historiker Andreas Sohn von der Universität Sorbonne Paris Nord leitete mit dem vierten von ihm veranstalteten Benediktiner-Symposium in Salzburg eine Tagung,...

  • 10.11.21
Foto: Karl Tröstl

Viele sind historisch interessant
Gläubige lieben ihre uralten Filialkirchen

In manchen Pfarren gibt es uralte Filialkirchen, die von der Bevölkerung mit großer Liebe gehegt und gepflegt werden. Den Gläubigen ist es oft besonders wichtig, dass diese Kirchen nicht nur als altehrwürdig betrachtet werden, sondern lebendig bleiben. Etwa, indem darin Gottesdienste gefeiert werden. Beispiele sind u. a. die Filialkirchen St. Anna (Pfarre Pöggstall), Rems (St. Valentin), Franzhausen (Nußdorf ob der Traisen), Lanzendorf (Böheimkirchen), Kleinzwettl (Gas­tern) oder Obernondorf...

  • 10.11.21
Die Ausstellung auf dem Wiener Heldenplatz ist frei zugänglich. | Foto: Lorenz Paulus

Ausstellung und Erinnerung
Wiens Rolle im antisemitischen NS-Terror

Die Freiluftausstellung „Das Wiener Modell der Radikalisierung. Österreich und die Shoah“ ist bis 10. Dezember auf dem Wiener Heldenplatz zu sehen. Am 9. November, dem Jahrestag der Pogromnacht gegen die jüdische Bevölkerung, organisiert das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) zudem den ersten „ Die Freiluftausstellung auf dem prominenten Heldenplatz zeigt das System der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Vernichtung der österreichischen Jüdinnen und Juden. In Wien entwickelte die 1938...

  • 07.11.21
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"Im Rückspiegel" - vom 7. November 2021 aus!
Ein Festkonzert für den Papst, Leopold Kunschak, Marriage Encounter und das Diözesanforum

Am 10. November 1996 berichteten die KirchenZeitung von einem Festkonzert zum Goldenen Priesterjubiläum von Papst Johannes Paul II. in der vatikanischen Audienzhalle: Mit Unterstützung der österreichischen Bundesregierung brachte der Mozartchor des bischöflichen Musikgymnasiums Linz und die Salzburger „Camerata Academica“ unter der Leitung von Dirigent Franz Welser-Möst das Händel-Oratorium „Der Messias“ zu Gehör. - Und wir brachten einen Bericht  von Prof. Karl Hörmann nach Aufzeichnungen des...

  • 06.11.21
Pfarrer P. Franz Hörmann, Feuerwehrhistoriker Peter Greßl und BM Thomas Raidl mit dem historischen Einsatztagebuch. | Foto: Wolfgang Zarl
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Von Feuerwehr-Historiker Peter Greßl
Historischer Brand am Sonntagberg recherchiert

Nach zweijähriger Forschungsarbeit konnte Peter Greßl, der Rosenauer Bezirkssachbearbeiter für Feuerwehrgeschichte, Näheres zum Brand auf dem Sonntagberg im Jahr 1913 berichten, der auch die Basilika betroffen hat. Bei zahlreichen Besuchen in Archiven und bei Feuerwehren sammelte er viele Dokumente, Fotos und Berichte dazu. Am 24. Juli 1913 brach um 22 Uhr im Hotel Trinkl am Sonntagberg „ein gewaltiges Feuer aus, welches bis Linz sichtbar war und den Ort in die größte Aufregung versetzte“, so...

  • 03.11.21
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"Im Rückspiegel" - vom 31. Oktober 2021 aus!
Diebstahl des Gnadenbildes „Maria Pötsch“

Am 3. November 1946 berichteten wir vom „vermeintlichen“ Diebstahl des Gnadenbildes „Maria Pötsch“ am 17. Oktober aus der Kirche Am Hof, wohin es wenige Tage zuvor im Beisein von Kardinal Innitzer und an die 15.000 Gläubigen in feierlicher Prozession von der Kurhauskapelle gebracht worden war. Die Diebe hatten sich am Abend in der Kirche versteckt, das Bild samt Rahmen an sich genommen und waren durch ein Seitenfenster, dessen Gitter sie aufsägten, entkommen. - Diese Kopie ist bis heute...

  • 29.10.21
In das Pflaster am Stephansplatz sind neben dem Umriss der 1781 abgebrannten Magdalenakapelle bzw. der darunter liegenden Virgilkapelle zahlreiche dunkle Kreuze zu sehen, die an den einstigen "St.-Stephans-Freithof" erinnern, der sich hier befand.
 | Foto: Wolfgang Linhart

Hätten Sie es gewusst?
Kreuze im Stephansplatz-Pflaster

Wer in den vergangenen Jahren über den 1917 neu gestalteten Stephansplatz gegangen ist, hat sie wohl kaum bemerkt. In die neue Pflasterung sind neben dem Umriss der 1781 abgebrannten Magdalenakapelle bzw. der darunter liegenden Virgilkapelle zahlreiche dunkle Kreuze zu sehen. Insgesamt wurden 2017 bei der Neugestaltung des Platzes auf einer Fläche von 10.700 Quadratmetern von der Stadt Wien rund 36.400 jeweils 14 Zentimeter dicke Granitplatten verlegt, die großteils aus dem Waldviertel stammen....

  • 29.10.21
Pawel Sordyl | Foto: Wolfgang Zarl

Zeitumstellung in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober
Wer hat an der Uhr gedreht?

Wir Pfarrer sorgen uns, dass die Gläubigen am 31. Oktober viel zu früh in den Gottesdienst kommen“, scherzt der Pfarrer von Senftenberg, Pawel Sordyl. Denn er verweist auf die Zeitumstellung: Die Uhr wird in der Nacht von 30. auf 31. Oktober um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. In der Pfarre Senftenberg kann man sich bei der Uhrzeit fast nicht irren. Denn die große frühere Kirchturmuhr hat einen neuen Standort in einer Kapelle, die früher der Kircheneingang...

  • 27.10.21
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